|
|
#1 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 19.04.2010
Beiträge: 2
|
Hallo,
im Rahmen eines Neubauprojektes besteht die Frage, ob wir das Regenwasser einer Nutzung (Gartenbewässerung) zuführen sollten, oder einfach versickern lassen sollten. Beide Varianten werden vom Wasserversorger durch Ersparniss der Abwassergebühr auf Regenwasser (Berechnung nach versiegelter Fläche) unterstützt wird. Ökonomisch erscheint die Regenwassernutzung unsinnig, da sich eine Zisterne (6.000 l zu 2.000,00 €) gegenüber der Trinkwassernutzung (6.000 l zu 12 € - für Gartennutzung entfällt auch hier die Abwassergebühr) erst nach langer Zeit rechnet. Ökologisch hingegen macht Regenwassernutzung Sinn, da kostbares Wasser verwendet wird, wo auch Regenwasser ausreichen würde. In Großbrittanien ist Trinkwasser zur Gartenwässerung sogar verboten. Gibt es eventuell günstige Lösungen zur Regenwassernutzung oder irgendwelche Unterstützung von Behörden oder Vereinen? Eine zusätzliche Investition in voller Höhe zur Schaffung einer Regenwassernutzung ist uns neben dem Neubau leider nicht möglich. Besten Dank für die Antworten schonmal vorab. Challostitch |
|
|
|
|
|
#2 (permalink) |
|
Moderator
![]() Registriert seit: 01.08.2008
Beiträge: 389
|
Hallo challostitch,
etwas verspätet die Antwort von unserem Fachmann für Sanitär: Das kostenintensive bei der Regenwassernutzung sind i.d.R. die Erdarbeiten und Technik, wie Pumpanlage, Regenwassernachspeisung usw. Wenn sowieso Erdarbeiten vorgenommen werden, bietet es sich an eine Zisterne mit den Filteranlagen einzubauen und für die Entnahme auf eine günstige Tauchpumpe auszuweichen. Der Überlauf muss einer Versickerung zugeführt werden. Beispielsweise bietet REHAU ein Gartenpaket an, welches wirklich nur für die Bewässerung notwendige Teile enthält.
__________________
Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|