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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.07.2008
Beiträge: 2
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guten tag,
derzeit bin ich am eruieren, welche fördermöglichkeiten ich für die dämmmaßnahmen an meinem haus bj. 1930 in anspruch nehmen kann. dabei stolpere ich stets über die "dämmung der kellerdecke". bei einer solchen maßnahme hätte ich in meinem haus größte bedenken: das haus steht im hunsrück, teilweise direkt auf schiefergestein und wenn es mal viel regnet, drückt wasser durch den kellerboden hoch. es scheint, als sei das hier normal, an den wänden entlang sind in den kellerboden ablaufrinnen einbetoniert. bei meinen nachbarn ist es auch nicht anders. dieses wasser ist nichts dramatisches, es läuft auch ziemlich schnell wieder ab. aber mein keller ist nicht dauerhaft trocken und es wird auch kaum möglichkeiten geben, daran was zu ändern. die kellerdecke ist eine gewölbedecke mit eisenträgern und bimssteinen, darüber estrich. jetzt hat die decke alle möglichkeiten, schnell wieder zu trocknen, wenn es unten mal naß und dadurch die luft feucht wird - wenn allerdings gedämmt ist, bezweifele ich, daß das noch möglich ist - und dann rosten mir die eisenträger durch und der bims bröselt. alternativ wüßte ich auch nicht, wie ich mit überschaubarem aufwand die kellerwände (bruchstein) und den boden (betoniert ohne sperre drunter) dämmen könnte. momentan sehe ich daher nicht, wie ich förderung für meine diversen dämmmaßnahmen (aussenwände/dach) in anspruch nehmen könnte, weil diese förderungen immer nur in paketen angeboten werden. wie sehen sie die situation? herzlichen dank für ihren expertenrat und grüssles von eliane |
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Moderator
![]() Registriert seit: 01.08.2008
Beiträge: 362
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Hallo eliane,
Wasser scheint ja reichlich bei Ihnen vorhanden zu sein. Nicht nur der feuchte Hauswirtschaftraum sondern auch der nasse Keller. Sie sollten aber auf jeden Fall die Kellerdecke von unten dämmen. In diesem Fall ist es aber nicht so einfach. Die Feuchtigkeit von unten und die Feuchtigkeit aus den Wohnräumen über der Decke beansprucht die Kellerdecke und sorgt für kalte Füße in den Wohnräumen. Sie sollten eine Dampfdiffusionsberechnung von einem Fachmann machen lassen um festzustellen, wo eine Dampfsperre eingebaut werden muß um Bauteile nicht zu gefährden und wie dick die Dämmung sein sollte. Dabei ist es wichtig zu wissen, welche Temperatur in den jeweiligen Räumen herrscht.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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