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Alt 20.03.2009, 16:46   #1 (permalink)
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Registriert seit: 20.03.2009
Beiträge: 1
Standard Kellersanierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Haus aus ca. 1935 erworben und möchte den Keller nun sanieren. Der Bestand sieht wie folgt aus:

- Schimmel im Keller
- Anstehender Boder: Lehmboden
- Keine Perimeterdämmung/Sickerplatten
- Keine Vertikalsperre
- Keine kapilarbrechende Schicht unter Bodenplatte

Geplante Kellernutzung
Lagerraum (auch für Kleidung)

Geplante Maßnahmen
- Sickersteine, Drainage im Kiesbett, Vertikalsprerre und Sanierputz innen

Auf eine Horizontalsperre möchte ich aus kostengründen verzichten. Sind die o.g. Maßnahmen aus Ihrer Sicht ausreichend um das gew. Ergebnis zu erzielen bzw. welche Maßnahmen sollten noch zusätzlich ausgeführt werden. Haben Sie seriöses Informationsmaterial bzgl. Kellersanierung.

Vielen Dank für eine Rückantwort.

Gruss A. Welzel
alwel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2009, 09:20   #2 (permalink)
Moderator
 
Registriert seit: 01.08.2008
Beiträge: 362
Standard

Hallo Herr Welzel,

ohne ihr Haus zu kennen, ist es sehr schwer Ratschläge zu geben, Ihre Maßnahmen scheinen mir aber schon gut durchdacht. Ob eine Drainage erforderlich ist, kann man nur nach Kenntnis des Wasseranfalls beurteilen. Eine Drainage ist sehr aufwändig, sollte mit einem Schacht samt Pumpe versehen sein und wird dadurch teuer. Vielleicht sprechen Sie mal mit den Nachbarn, oder einem Fachmann der die Örtlichkeiten kennt.
Eine Horizontalsperre ist wahrscheinlich vorhanden, denn zu der Zeit war es eigentlich gängige Baupraxis, eine Lage Bitumenpappe ins Mauerwerk einzulegen.
Die Vertikalsperre ist auf jeden Fall richtig, wenn man von außen gut an die Kellerwände herankommt. Ein Sanierputz innen ist eigentlich nicht unbedingt notwenig, wenn das Feuchteproblem von außen beseitigt wurde.
Sie finden unter den entsprechenden Stichworten in Heinze.de viele Hinweise auf Hersteller von Bauprodukten für Ihre Baumaßnahme und können sich da weitere Anregungen holen. Aber letztendlich lohnt es sich auch, einen Fachmann einzuschalten.
__________________
Dieter Ehlers
Dipl.-Ingenieur, Architekt
www.frag-einen-bauprofi.de
www.bauemotion.de
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