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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.03.2009
Beiträge: 2
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Bei Starkregen dringt Wasser durch das Kellerfenster in den Heizungskeller unseres 3-Fam.-Hauses ein, vermutlich drückt Wasser auch durch das Mauerwerk. Wer prüft die Schadensituation neutral?; wie sähen die Abhilfen aus?; was könnte selbst gemacht werden?; was müssten Profis machen, was würden Profi-Lösungen kosten?
Vorweg besten Dank für ein Rückmail: Lark |
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Moderator
![]() Registriert seit: 01.08.2008
Beiträge: 362
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Hallo Lark,
das von Ihnen beschriebene Problem kann mehrere Ursachen haben: - Der Ablauf des Kellerlichschachtes ist dicht, das Wasser staut sich auf und läuft durch das Fenster - der Lichtschacht ist nicht dicht an der Wand angeschlossen und Wasser dringt von unten durch die Fugen in den Lichtschacht und dann durch das Fenster - wenn das Wasser durch die Wand dringt, ist die Abdichtung auf der Kellerwand defekt Den Lichtschacht können Sie selbst untersuchen, in dem Sie vorsichtig Wasser einfüllen und prüfen ob es abläuft. Wenn nicht können sie versuchen den Ablauf frei zu machen. Hier liegt oft Laub oder eingespülter Sand und behindert den Ablauf. Liegt es nicht daran, sollten Sie einen Fachmann (Architekt, Baufirma) einschalten, der Ihr Problem erst einmal näher einkreist. (denn jetzt wäre es eigentlich notwendig die ganze Wand freizulegen) Danach können sie wahrscheinlich einschätzen, ob Sie selbst tätig werden können oder eine Fachfirma die Arbeiten ausführen sollte. Über Kosten kann ich Ihnen leider nichts sagen, dazu sind Ihre Angaben etwas zu dürftig. Eine Baufirma macht Ihnen sicher ein Angebot. Sie sollten sich aber mehrere Angebote einholen um einen Vergleich zu haben.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.03.2009
Beiträge: 2
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Ich möchte meine Frage ergänzen. Beim Aufgraben des mit einem Sand/Stein-Gemisch gefüllten Lichtschachts stießen wir 30 cm unter dem Fenstersockel auf eine Betonplatte, die offenbar den Lichtschacht vom Erdreich darunter mitsamt der wohl dort liegenden Drainage abriegelt. Ein Sachverständiger sagte: So etwas habe ich noch nie gesehen, das ist Blödsinn. Nötig sei, die Platte zu entfernen, die Drainage gängig zu machen bzw. überhaupt erst einmal ainzurichten und dann die feuchte Mauer zu sanieren (Feuchtigkeit 47 %). Hat die Betonplatte eine Funktion? Sehen Sie eine alternative Vorgehensweise?
Besten Dank: Lark Geändert von Lark (11.06.2009 um 16:47 Uhr) |
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#4 (permalink) |
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Moderator
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Beiträge: 362
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Hallo Lark,
ich kann Ihrem Sachverständigem nur zustimmen. Wahrscheinlich war die Betonplatte einmal dafür gedacht, den Lichtschacht darauf aufzumauern. Jetzt bewirkt sie, dass sich das Wasser darauf staut und in die Wand eindringt. Ihnen wird nichts anderes übrig bleiben, als die Platte zu entfernen, die Wand trocknen zu lassen, sie neu zu isolieren und mit einer Drainage zu versehen. Sie sollten dann einen neuen Lichtschacht einbauen, der an der Wand abgedichtet wird und wenn möglich den Ablauf an die Regenentwässerung anschließen. Dabei aber aufpassen, dass es keinen Rückstau geben kann.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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