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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.09.2008
Beiträge: 2
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Guten Abend zusammen!
Bei unserem Neubau (Baubeginn 2005 / Einzug November 2006) haben wir im Keller folgendes Problem: Die Kellertür ist eine T30 FH-Tür der Firma Novoferm mit Stahlzarge. Diese ist mit der Aussenwand bündig eingebaut und eingeputzt, so dass sich innen die Leibung in Wandstärke ergibt. Im kompletten Keller wurden die Wände mit grünen Rigipsplatten doppelt beplankt und anschließend grundiert/gestrichen. Ausserdem haben wir auch komplett im Keller Fussbodenheizung verlegt. Der Estrich geht auch bis zur Türschwelle der FH-Tür hinaus. Nun bildet sich am Türrahmen und am Türblatt ständig Kondenswasser, vorwiegend natürlich in der kälteren Jahreszeit, wobei es egal ist, ob der Flur gerade beheizt wird oder nicht. Dadurch bildet sich im ausgefugten Übergang zwischen dem Türrahmen und dem Rigips ständig Schimmel und die Farbe bröckelt ab bzw. der Rigips beginnt stellenweise schon auszubrechen. Wir haben die Stellen schon mehrmals nachgespachtelt und neu gestrichen, leider kommt immer wieder der Schimmel durch, bzw. es bröckelt wieder alles ab. Da wir seit Einzug im November 2006 mindestens 3 x täglich komplett lüften, kann es sich meiner Meinung nach nicht mehr um Restfeuchte des Kellers handeln. Auch ein Anruf bei der Firma Novoferm hat mir keine ausreichende Klärung gebracht. Auf alle Fälle ist die Türe gedämmt (wie alle FH-Türen von Novoferm). Der Herr vom Servicetelefon meinte nur, dass es evtl. eine Rolle spielen könnte, ob die Türzarge beim Einbau eingemörtelt oder eingeschäumt wurde. Warum kann ich mir nicht erklären. Auch der Trockenbauer (er hat auch alle unsere Türen geliefert und gesetzt) konnte mir nicht mehr sagen, ob die Zarge vermörtelt oder geschäumt ist und findet auch keine Erklärung / Lösung für das Problem. Als weitere Lösung hat mir der Herr von Novoferm den Einbau einer Schleif- oder einer Absenkdichtung (der Einbau dieser Massnahmen wäre möglich, da die Tür nicht als Brandschutztür sondern nur als Aussentür in Gebrauch ist) durch einarbeiten in die Türe genannt oder das setzen eines Anschlagprofiles am Boden (Stolperfalle und miese Optik). Wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies etwas bringt. Der Einbau eines komplett neuen Türrahmens und einer neuen Nebeneingangstür fällt flach, weil die Stahlzarge ja bündig in der Aussenmauer sitzt und auch mit eingeputzt wurde. Beim erneuern der Tür müsste man auch den Putz erneuern. Ausserdem müsste man ja den Estrich ausschneiden wg. dem neuen Türrahmen und hier sind ja widerrum auch die Heizungsrohre verlegt. Von den immensen Kosten mal ganz zu schweigen und die ungewollte Optik käme noch dazu. Bei Bedarf kann ich gerne mal ein paar Fotos einstellen, bzw. zuschicken. Wäre für jede Hilfe sehr dankbar damit ich die Sache endlich in Angriff nehmen könnte. Viele Grüße Mike |
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Moderator
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Beiträge: 362
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Hallo Mike,
bei Ihnen scheint von Anfang an ein Fehler gemacht worden zu sein. Eine FH-Tür ist nicht als Außentür für Wohnzwecke geeignet. Diese Türen sind zwar gedämmt, aber hauptsächlich um den Brandschutz zu gewährleisten. Ein weiteres Problem scheint mir der bündige Einbau in die Fassade zu sein. Damit ist die Tür direkt der Witterung ausgesetzt, sofern sie nicht durch ein Überdach o.ä. geschützt wird. Dafür sind diese Türen nur in untergeordneten Fällen geeignet. Ob die Türzarge eingemörtelt oder eingeschäumt wurde, spielt nur eine nebensächliche Rolle, da die Stahlzarge und das Türblatt selbst Wärmebrücken darstellen. Diese führen zu Kondensat, dass zu den von Ihnen geschilderten Problemen führt. Daran wird auch der Einbau einer Dichtung im Bodenbereich nichts ändern. Abhilfe schafft der Einbau einer neuen, geeigneten Außentür mit guten Dämmwerten aus Kunststoff, Holz oder thermisch getrennten Metallprofilen. Sie könnten den Schimmelanfall zwar durch den Einsatz feuchtigkeitsbeständiger Materialien rund um die Tür eindämmen. Das ist aber nur Kosmetik und beseitigt nicht den Kondensatanfall an Ihrer Tür.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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#3 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.09.2008
Beiträge: 2
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Hallo!
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich werde mich baldmöglichst mit meinem Planer / Trockenbauer zusammensetzen um über eine Lösung zu sprechen. Zumindest hab ich jetzt endlich eine fachliche Meinung, die ich als Argument einbringen kann und die nicht wieder so schnell abgewiegelt werden kann! Auf den Ärger bezüglich Kosten usw. bin ich jetzt schon gespannt... Gruß Mike |
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