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Neuer Benutzer
Registriert seit: 17.10.2009
Beiträge: 1
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Guten Abend,
habe schon viel gelesen, aber noch keine wirkliche Antwort gefunden, deshalb hier meine spezielle Frage: Wir haben ein Einfamilienhaus gebaut und einen gemauerten Keller, der Ende April verputzt wurde. Der Estrich kam Ende Mai rein. Wir sind im August ins Haus eingezohen und haben den Keller gefliest bzw. Laminat verlegt. Nun ist uns aufgefallen, dass unter den Fußleisten im "Laminat-Zimmer" Schimmel an den Wänden ist. Die Feuchtigkeit in der Wand beträgt dort 0,4 und auf dem Boden (den wir komplett raus gerissen haben...) 0,6 % Im gefliesten Kellerraum beträgt die Wandfeuchtigkeit 0,5 und der Boden 0,7%. Auch dort ist an einigen Stellen Schimmel an der Wand. Wir vermuten, dass es daher rührt, dass wir geschlossene Regale an die Wand gestellt hatten und die Luft nicht zirkulieren konnte. Die Regale sind nun entsorgt, ebenso die Fußleisten und Teile des Laminatbodens. Was können wir weiter tun? Der Keller ist von außen mit Bitumanstrich und Styropor plus Kies und Drainage ganz gut "versorgt". Ist es "nur" Kondenzfeuchtigkeit, die wir durch Lüften und Luftentfeuchter in den Griff bekommt oder kommt die Feuchtigkeit gar aus dem Estrich, der - laut Messung eines Bodenverlegers - in Ordnung gewesen ist. Müssen wir den ganzen Keller lehr räumen? ![]() Herzlichen Dank, Familie Schaller |
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#2 (permalink) |
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Moderator
![]() Registriert seit: 01.08.2008
Beiträge: 362
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Hallo Familie Schaller,
mit Putz und Estrich haben Sie sehr viel Feuchtigkeit in den Keller gebracht. Hinzu kommt bei Neubauten noch Restfeuchte in den Wänden. Um diese Feuchtigkeit heraus zu bekommen, reicht einfaches Lüften oft nicht aus. Zumal das Lüften im Sommer oft noch zusätzliche Feuchtigkeit in den Keller bringt, weil sich die warme feuchte Luft an den kälteren Kellerwänden niederschlägt. Sie sollten den Winter nutzen, viel lüften und evtl. Entfeuchtungsgeräte aufstellen um den Feuchteanteil herunter zu bekommen. Dazu müssen Sie nicht den ganzen Keller leerräumen, Sie haben ja schon das richtige getan, damit die Luft überall zirkulieren kann. Wenn das nichts bringt, sollten Sie einen Gutachter einschalten, der sich der Außenwände und des Bodens annimmt um bei evtl. vorhandenen Undichtigkeiten die Gewährleitungsansprüche gegenüber Ihrem Bauunternehmen sicher zu stellen.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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