|
|
#1 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.01.2010
Beiträge: 3
|
hallo und guten abend
ich habe folgendes problem, ich würde gern, nein ich muss, meine obere geschossdecke dämmen. die letzten 3 tage hab ich im internet viel gelesen, viele meinungen gehört und ich weis nicht ob diese in meinem fall auch zutreffen. bei mir sieht es wie folgt aus. haus aus den 60ern, keller, bewohntes erdgeschoss, dachboden (unbeheizt und wird nicht ausgebaut) Dachbodendecke von unten nach oben: gibskartonplatten dierekt von unten an die sparren geschraubt und obendrauf ca 6cm steinwolle mit so nem schwarzen wachspapier. sparrenhöhe etwa 16cm. nun mein plan: die steinwolle bleibt zwischen den sparren liegen und ich schraube auf die sparren rauhspund bretter um eine art diehlung zu haben auf diese bretter wollt ich dann ganz gern dämmen. was könnte ich nehmen mir schweben so 160 - 200mm dämmung vor, styropor oder polyurthan oder vieleicht was anderes???? wenn ich styropor auf die diehlung lege brauch ich dann ne dampfsperre????? bissher gab es in diesem haus noch keine dampfsperre. übrigens die dachschräge ist nicht gedämmt. ich bin um jede antwort sehr dankbar. lg stefan |
|
|
|
|
|
#2 (permalink) |
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.01.2010
Beiträge: 3
|
guten abend ich bin es nochmal
ich habe einen nachtrag zu meinem lezten beitrag: das einbringen einer dampfsperre zwischen den sparren gestalltet sich als äuserst schwierig, zumindest das 100% dicht bekommen. währe eine andere alternative die dämmung zwischen den sparren mit einer schüttdämmung??? wenn ja, welche lässt sich ohne dampfsperre einbringen??? herzlich dank für jede antwort. lg stefan |
|
|
|
|
|
#4 (permalink) |
|
Moderator
![]() Registriert seit: 01.08.2008
Beiträge: 283
|
Hallo Stefan682,
ich beantworte deine Frage trotzdem noch, auch als Hilfestellung für folgende Besucher. Auf eine Dampfbremse kannst du dann verzichten, wenn du mittels eines Glaserdiagramms den Taupunkt bzw. Taupunktbereich ermittelt hast. Dieser sollte möglichst weit außen liegen, damit u. U. anfallendes Tauwasser in der sommerlichen Periode wieder verdunsten kann. Mit der Erabeitung des Glaserdiagramms ergibt sich dann auch schon die Beantwortung der Frage, welches Dämmmaterial zu wählen ist. Mineralfaser hat noch die Eigenschaft der höheren Dichte im Vergleich zu PS-Platten, was dann dem Schallschutz positiv zugute kommt. Der Luftaum zwischen den Tragbalken kann durchaus mit verwendet werden. Quintessenz: Auf jeden Fall den Rat eines Planers einholen bzw. eine Taupunktberechnung durchführen lassen, um keine groben Schnitzer bei der Wahl des Dämmstoffes zu begehen, die u. U. zu Tauwasserausfall führen können.
__________________
Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|