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Alt 13.07.2009, 17:20   #11 (permalink)
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Standard Dämmung oberste Geschoßdecke

Hallo,
das Haus ist mittlerweile 200 Jahre alt. Der erste Stock in den fünzigern nachträglich aufgestockt worden. Der Dachboden wird nur als Abstellraum genutzt. Es sind ca. 90m² nicht-isolierter Geschoßdecke. Ich habe keine Ahnung, was sich unter den begehbaren Holzplatten befindet. Auf jeden Fall ist alles krum und schepp.
Was benötige ich um die Geschoßdecke (von oben) zu isolieren, daß sie begehbar ist (Dachboden soll nicht ausgebaut werden). Könnte ich das selbst machen und was würde mich der Spaß in etwa kosten...? Ist ja leider auch immer so eine Sache...
LG
gozylla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2009, 09:59   #12 (permalink)
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Standard

Hallo gozylla,

Sie finden unter diesem Thema hier bereits einige Antworten und Diskussionen. Da Sie den Punkt krumm und schief betonen und mehrere Umbauten stattgefunden haben, sollten Sie zuerst einmal eine ebene Fläche mit Schüttmaterial herstellen. Darunter legen Sie eine Dampfbremse (keine Dampfsperre) die gleichzeitig als Rieselschutz dient. Dabei gehe ich davon aus, dass der Dachraum belüftet ist und evtl. anfallende Feuchtigkeit ausdiffundieren kann. Als Verfüllmaterial bietet sich Perlite an, dass von verschiedenen Herstellern angeboten wird. Darauf könnten Sie Dämmelemente verlegen, die speziell für Dachböden entwickelt wurden, z.B.: http://www.heinze.de/hbo/typID_882/obID_5218677/kustnr_1969/module_2000/modulePageID_1/context_1/fermacell-produktneuheiten-2009.html
oder diese Dämmplatten:
http://www.isover.de/Portaldata/1/Resources/produkte/topdec/technische_datenblaetter/td_topdec_loft.pdf
Beide Platten können selbst verlegt werden und haben eine begehbare Oberfläche, bei Isover muss allerdings noch eine Bauplatte aus Gipsfaser oder Spanplatte aufgebracht werden. Zu den Kosten kann ich allerdings wenig sagen. Es gibt sicher billigere Lösungen, bei denen sie durch mehr Eigenleistung noch etwas sparen können.
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Dieter Ehlers
Dipl.-Ingenieur, Architekt
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Alt 20.10.2009, 12:59   #13 (permalink)
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Beiträge: 1
Standard Dämmung oberste Geschossdecke

Hallo,

ich möchte in meinem Haus (EG, 1.OG, 2.OG, Dachboden) die oberste Geschossdecke 2.OG zu Dachboden dämmen. Das Haus ist Baujahr 1972, die Decke ist eine Holzbalkendecke. Das Dach ist nicht gedämmt und der Dachboden dient aufgrund der Höhe nur als Abstellraum.

Die oberste Geschossdecke ist jetzt wie folgt aufgebaut (vom Raum zum Dach): Gipskartonplatte, Glaswolle (ca. 3cm), Luft (ca. 10cm) und darauf eine Spanplatte 28mm. Die Balken sind 13cm dick.

Mein Problem besteht nun darin, dass ein Teil des Daches noch in das 1. OG hineinreicht. An diese Schrägen komme ich leider nicht heran um diese mit einer Dampfbremse auszustatten. Mir wäre es aber möglich vom dachboden aus in diese Schrägen Glaswolle o.Ä. "hinein zu drücken", (nur halt leider ohne Dampfbremse). Können Sie mir dafür eine sinnvolle Lösung aufzeigen?
Dampfbremsfolie könnte ich dann nur im Bereich des Boden des Dachbodens verlegen. Oder macht dies dann auch keinen Sinn?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Gruß

Manuel
manuelei ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2009, 14:44   #14 (permalink)
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Hallo Manuel,

Ihre Frage ist schon in verschiedenen Foren gestellt und unterschiedlich beantwortet worden. Ich kann Ihnen auch keine endgültige Lösung anbieten. Nur soviel: Wenn der Dachboden genügend belüftet ist, können Sie auf eine Dampfsperre verzichten. "Drücken" Sie keine Wärmedämmung in den Zwischenraum, evtl. löst sich die Dacheindeckung und sie bekommen Undichtigkeiten. Gibt es im 1.OG die Möglichkeit in die Abseite zu gelangen, dann können Sie evtl. von hier die von oben eingeführte Dämmung weiter führen und befestigen. Die Abseite muss natürlich auch gedämmt werden. (Abseite und Boden!)
Sprechen Sie Firmen an, die Dachschrägen nachträglich verfüllen, evtl. ist das eine Lösung. Hierbei muß darauf geachtet werden, dass noch eine Hinterlüftung der Eindeckung gegegben ist.
Zuletzt sollten Sie beachten, dass keine Zugluft Ihre Dämmmassnahmen zunichte macht. Überprüfen Sie Anschlüsse an Dachfenster und Wände. Selbst aus Löchern von Steckdosen in Abseiten hat es schon gepfiffen. Hier muß durch entsprechende Dichtfolien Abhilfe geschaffen werden.
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Dieter Ehlers
Dipl.-Ingenieur, Architekt
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Alt 22.10.2009, 00:20   #15 (permalink)
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Hallo zusammen ich hoffe es kann mir auch jemand weiter helfen.
Ich habe mir ein Haus gekauft Bj 1963.
Ich will nun im Dach auf den Boden eine Dämmung legen damit keine wärme mehr verloren geht.Das Dach sozusagen wird dann ein Kaltraum.

Meine Frage:
Was leg ich am besten auf den Boden und wie dick und ob einlagig oder besser doppelt??
Ich komm billig an Styrodur dran.Wäre das die beste Lösung das Styrodur aus zu legen?

Gruß
salli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2009, 09:10   #16 (permalink)
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Hallo salli,

für diese Zwecke haben die Baustoffhersteller Dämmstoffe im Programm, die sich durch einige Spezifikationen auszeichnen. Sie sind teilweise direkt begehbar, ohne Unterkonstruktion oder die Oberfläche ist fest genug um bei der Verlegung darauf zu gehen und für Lagerzwecke kommt dann einfach ein Belag aus Spanplatte oder Gipsfaserplatte obendrauf. Außerdem sind diese Dämmstoffe diffusionsoffen, so dass Feuchtigkeit über den belüfteten Dachboden entweichen kann.
Dämmstoffe sollten grundsätzlich doppellagig verlegt werden, um die Fugen abzudecken. Eine Dämmstoffdicke von 140 mm sollte mindestens verlegt werden, besser ist mehr.
Styrodur ist als Dämmstoff natürlich grundsätzlich geeignet, hat aber ein paar Nachteile: Durch die harte Oberfläche passt er sich schlecht der Deckenoberfläche an, evtl. müssen Sie für eine glatte Oberfläche durch eine Spachtelung o.ä. sorgen, Styrodur ist ziemlich diffusionsdicht, sodass eine Dampfsperre unter der Dämmung Sinn macht, diese müßte aber eigentlich auf der warmen Seite, also im Raum eingebaut werden. Dass sollten Sie evtl. durch eine bauphysikalische Berechnung des Taupunktes prüfen lassen. Dabei spielt natürlich auch die Deckenkonstruktion eine Rolle. Der Vorteil dieses Dämmstoffes ist, dass er sehr gute Wärmeleitzahlen bietet und bei eingeschränkter Höhe in geringeren Dicken verlegt werden kann.
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Dieter Ehlers
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Alt 22.10.2009, 09:55   #17 (permalink)
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Morgen.

Die Decke ist eine Kaiserdecke wurde mir gesagt.Sprich mit Holsteinen....
Kenn mich da nicht so aus...
Der Boden ist ziemlich eben.Ich kann ja mal ein Bild einstellen wenn es weiter hilft.Die Räume darunter sind alle schon fertig deswegen kann ich da nicht mehr viel machen.
Also funktioniert das nicht das ich einfach Styrodur drauf lege und das doppelt und gut ist?Habe so ein zwei mal 6cm gedacht?!?
salli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2009, 11:00   #18 (permalink)
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Hallo salli,

ich kann Ihnen nur Tipps geben, wie eine Dämmung ausgeführt werden sollte um später keine Probleme mit Feuchtigkeit zu bekommen und um möglichst viel Energie zu sparen.
Gerade bei Hohldecken kann man nicht sicher sein, wo sich entstehende Feuchtigkeit niederschlägt und ob sie komplett wieder austrocknet. Ich würde ihnen darum empfehlen, eine diffusionsoffene Lösung zu wählen und für eine gute Durchlüftung im Dachboden zu sorgen.
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Dieter Ehlers
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Alt 22.10.2009, 11:22   #19 (permalink)
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Hallo.

Also eine gute Lüftung ist im Dach alle mal!Da zeiht es gut durch.
Was meinen sie mit diffusionsoffene Lösung??
Soll ich lieber Styropor nehmen anstatt Styrodur?
salli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2009, 13:18   #20 (permalink)
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Hallo salli,

wie schon ausgeführt, sind sowohl Styrodur als auch Styropor ziemlich diffusionsdichte Dämmstoffe. Wenn Sie einen dieser Dämmstoffe verwenden wollen, sollten Sie, auch schon angeführt, eine bauphysikalische Berechnung durchführen lassen, um sicher zu sein, dass der Taupunkt nicht an der falschen Stelle liegt.
Besser geeignet scheint mir ein Dämmstoff aus Mineralwolle zu sein. Diese Dämmstoffe sind diffusionsoffener und evtl. enstandene Feuchtigkeit kann austrocknen, da ihr Dachboden ja gut belüftet ist.
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Dieter Ehlers
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