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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.08.2009
Beiträge: 2
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In unserem EFH ist obere Geschoßdecke eine Holzbalkendecke, darüber der unisolierte Spitzboden.
Die Decke möchte ich jetzt wärmedämmen. Dies soll von Oben passieren, da ich bei den darunterliegenden Zimmern die Decke nicht öffnen möchte. Die Höhe oberkannte Holzbalkendecke bis unterkannte First beträgt nur 1,25m. Der Spitzboden soll später als kleine Lagerfläche genutzt werden können. Meine Aufbauidee (ähnlich einer nachträglichen Dachdämmung von außen): unten Gipskarton (Decke der unterliegenden Zimmer) 180mm 035er Isolierung zwischen den Sparren, Klimamembran Isover Vario KM Duplex UV (vorhanden), Isover Topdec Loft (um den Taupunkt oberhalb der Klimamembran zu halten) OSB-Verlegeplatte Wie dick muß die Isolierung oberhalb der Klimamembran sein wegen dem Taupunkt? Hat jemand noch eine andere Idee? Um Fragen noch vorzubeugen: Da ich nicht die komplette Stärke auf der Dachgeschoßdecke aufbringen kann (wegen der eingeschrengten Höhe), soll die restlich erförderliche Stärke zwischen den Dachbalken gepackt werden. Gruß ener1 |
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Moderator
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Beiträge: 400
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Hallo ener1,
was Sie planen, sollte durch eine feuchteschutztechnische Berechnung überprüft werden. Es gibt nämlich zwei Punkte ,die Schwierigkeiten machen könnten: Wenn Sie zwischen den Dachbalken (Sparren) auch noch eine Dämmung einbauen, was übrigens nicht sinnvoll ist, da Sie den Luftraum trotz der Dachbodendämmung heizen, verhindern Sie eine ausreichende Belüftung des Dachraumes. Der Einbau der Dampfbremse und die OSB-Platten verhindern ein Ausdunsten von Feuchte aus den darunter liegenden Räumen. Besser ist es, wenn Sie die gesamte Dämmung in, oder auf die Dachgeschoßdecke bringen. Verzichten Sie lieber auf etwas Höhe. Wenn dann der Dachraum gut durchlüftet ist, brauchen Sie sich über eine Dampfsperre, die grundsätzlich nach der Gipsplatte (Deckenplatte zum Raum) folgen müßte, keine großen Gedanken mehr machen. Der Dämmstoff und der Bodenbelag (diffusionsoffen!) sollten evtl. entstehende Feuchte durchlassen, die dann im Dachraum durch Belüftung abgeführt wird.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 10.08.2009
Beiträge: 2
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Hallo Bauprofi,
Die Dachschrägen im Spitzboden sollen nicht gedämmt werden, nur die reine Geschoßdecke. Die Dämmung in der Geschoßdecke soll die Funktion wie bei der Untersparrendämmung erfullen. Die Dämmung (z.B. Isover Topdec Loft) auf der Geschoßdecke die Hauptdämmung sein, in der auch der Taupunkt liegen soll. Wie dick muß die Hauptdämmung sein? Welcher Bodenbelag ist denn im Spitzboden am besten? Gruß ener1 |
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#4 (permalink) |
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Moderator
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Beiträge: 400
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Hallo ener1,
zu der Dämmstoffdicke kann ich Ihnen per Ferndiagnose nur zu einer möglichst dicken Dämmung raten, denn die meiste Wärme geht über Dächer verloren. Wie dick sie genau sein muß, kann nur durch eine Berechnung festgestellt werden, da einige Parameter berücksichtigt werden müssen. Wenn Sie auf eine Berechnung durch einen Fachmann verzichten, bleibt immer ein Restrisiko, dass irgendwo Feuchtigkeit anfällt. Als Bodenbelag kommen Spanplatten in Betracht, die meistens diffusionsoffener als OSB-Platten sind.
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Dieter Ehlers Dipl.-Ingenieur, Architekt www.frag-einen-bauprofi.de www.bauemotion.de |
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| geschoßdecke, isolieren, obere, taupunkt, wärmedämmung |
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